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Schlupf der Zwergbarti-Eier

Hier habe ich ein paar Aufnahmen des Schlupfes des letzten Geleges aus diesem Jahr zusammengestellt.

Von der Paarung bis zur Eiablage benötigt das Weibchen fünf bis sieben Wochen Tragzeit. Zur Ablage der Eier muss eine feuchte Ecke mit grabfähigem Sand zur Verfügung gestellt werden. Das Weibchen beginnt schon relativ früh nach der Paarung mit der Suche nach einer geeigneten Stelle für die Höhle. Hat sie eine solche gefunden, gräbt sie ein Loch, in dem sie ihre Eier zu gegebener Zeit absetzt.

Möchte man die Eier inkubieren, gräbt man sie vorsichtig aus und bettet sie in vorbereitete Kisten mit Brutsubstrat. Dabei muss man darauf achten, die Eier keinesfalls zu drehen, da sonst der Embryo abstirbt. Die Inkubation erfolgt bei 26 - 28 Grad in einem Feuchtinkubator.

Nach etwa 70 Tagen erblicken die ersten Jungen das Licht der Welt:


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Diese Ei steht kurz vor dem Schlupf. Während der Inkubaton haben die Eier durch Flüssigkeitsaufnahme etwa das Doppelte ihrer ursprünglichen Größe erreicht.

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Etwa einen Tag vor dem Schlupf des Babies beginnt das Ei zu schwitzen. Deutlich erkennt man die Wasserperlen auf der Eischale.

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Mit einem Eizahn auf der Nase durchsticht das Baby die Eischale und schneidet feine Risse hinein. Das Ei fällt ein und verliert schon einen Teil des Dotters.


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Wenn die kleine Nase erstmal durch die Schale nach draussen gekommen ist, ist das Gröbste überstanden. Jetzt kann das Junge atmen.


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Der Kopf ist draussen. Bis hierhin kann es schonmal mehrere Stunden dauern. Das Baby ist meist sehr erschöpft und legt zu diesem Zeitpunkt eine Pause ein. Der restliche Schlupf dauert meistens noch einige Stunden.

Sollte der Kopf nicht ganz aus dem Ei herausschauen, ist es meist hilfreich, die Eischale über den Nasenöffnungen zu entfernen, da das Baby sonst ersticken kann.

Teilweise habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, Tiere komplett aus dem Ei zu befreien, wovon allerdings viele Züchter abraten (in der Natur hilft ja auch keiner und somit bekommen auch eigentlich zu schwache Tiere eine Chance). Dabei muss man nur darauf achten, den Dottersack nicht zu beschädigen.

Nach dem Schlupf kommen die Tiere drei bis fünf Tage in eine Box mit feuchtem Küchenpapier. Sie fressen in den ersten Tagen nicht, sondern ernähren sich aus dem Dottersack. Dieser trocknet mit der Zeit ein und fällt nach ein paar Tagen von alleine ab. Ist die Bauchdecke des Babies danach komplett geschlossen, kann es in das eigentliche Terrarium mit kompletter Einrichtung (Bodengrund, Höhle, etc.) einziehen.


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